„Zink“ – wichtiges Element für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel!

 

Zink spielt im täglichen Leben eine große Rolle. Vor allem im Winter ist es ganz besonders wichtig für unseren Körper.

 

winterlandschaft

 

Doch die wenigsten von uns wissen mit dem Element Zink in Bezug auf den Körper etwas anzufangen. Und jene, die es kennen, verbinden es allerhöchstens mit einer wagen Erinnerung an ihren Chemieunterricht.

Eine große Anzahl von Menschen leidet wahrscheinlich an einem Zinkmangel, ohne es überhaupt zu wissen.

 

Um einen solchen Mangel an Zink festzustellen, bedarf es nicht unbedingt einem Besuch beim Arzt. Es müsste einfach nur auf die vielen Anzeichen reagiert werden.

 

 

„Zink“ – und seine Funktion

 

Zink spielt für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel eine enorm wichtige Rolle. Doch auch für verschiedene Hormone ist Zink von Bedeutung. Sie sehen also, dass Zink im Körper viele verschiedene Funktionen wahrnimmt.

 

Allerdings sollten Sie die Funktion von Zink im Stoffwechsel nicht unterschätzen. Das Zink für den Körper absolut notwendig ist, sollte Ihnen Anhand der Beispiele nun  deutlich geworden sein.

 

 

Wie hoch ist der Zinkbedarf im Körper?

 

Sie haben sich sicher schon die Frage gestellt, wie hoch nun Ihr Zinkbedarf ist.

 

Bis zu 10mg sollten Erwachsene täglich zu sich nehmen. Dieser Bedarf, kann von stillenden Müttern sowie von schwangeren Frauen geringfügig überschritten werden.

 

Zink - besonders wichtig während der Schwangerschaft!

Zink – besonders wichtig während der Schwangerschaft!

 

Besonders wichtig hingegen ist die regelmäßige Einnahme von Zink. Denn der Körper kann nur auf das Zink reagieren, wenn es täglich vorhanden ist.

 

Unser Körper kann das Zink nicht speichern, somit  also keinen Vorrat anlegen. Anhand dieser Tatsache, ist die tägliche Zufuhr in ausreichender Menge sehr wichtig. Geschieht dies nicht regelmäßig, kommt es schnell zu Mangelerscheinungen. Der Körper besitzt keine Kapazitäten, auf Mangelerscheinungen zu reagieren, wodurch er Sie auch nicht ausgleichen kann. Daher wird es Ihnen auch nichts nutzen, größere Mengen an Zink auf Vorrat einzunehmen. Ihr Körper kann nicht mehr als den täglichen Bedarf verarbeiten.

 

Wenn man sich die Ernährungsweisen der Bevölkerung anschaut, so fällt auf, dass vor allem bei Vegetariern ein Zinkmangel festzustellen ist. Diese Personen-Gruppe sollte darauf achten, Zink durch ihre Ernährung aufzunehmen. Sollte dies nicht ausreichend möglich sein, dann sollten sie die Einnahme von Lebensmittelergänzungsstoffen in Erwägung ziehen, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.

 

Bei einer normalen Ernährungsweise sollte der Körper ausreichend mit Zink versorgt sein, somit ist eine zusätzliche Einnahme nicht notwendig.

Jedoch können einige Umstände den Körper dazu veranlassen, dass er nach einer größeren Menge an Zink verlangt. In diesen Fällen könnten Sie alternativ durch Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen, oder auf eine besondere Ernährung achten.

 

Mögliche Ursachen, welche häufig einen Einfluss auf den erhöhten Zinkbedarf des Körpers haben, sind z.B. Medikamenteneinnahme, Krankheiten oder Operationen. Auch eine einseitige Ernährung ist eine häufige Ursache von Zinkmangel. Diese ist jedoch relativ gut wieder in den Griff zu bekommen.

 

 

Auf die richtige Ernährung kommt’s an!

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Abwechslungsreich soll es sein!

 

Durch eine bewusste Ernährung können Sie den Zinkhaushalt in ihrem Körper beeinflussen. Aus diesem Grund sollten Sie auf ihre Ernährung achten, sollten Sie feststellen, dass Sie ihren Körper nicht ausreichend mit Zink versorgen können. Wenn dies der Fall sein sollte, dann empfiehlt sich eine abwechslungsreiche Ernährung.

 

Gesunde Ernährung zum ausgleichen des Zink-bedarf.

Gesunde Ernährung zum ausgleichen des Zink-bedarf.

 

So wirken Sie Mangelerscheinungen entgegen und gewährleisten, dass Ihr Körper mit vielfältigen Stoffen versorgt wird. Denn die verschiedenen Lebensmittel enthalten sehr unterschiedliche Mengen an Zink.

Im Gegensatz zu pflanzlichen Lebensmitteln, enthalten tierische Lebensmittel die größere Menge an Zink. Dadurch lässt sich auch erklären, dass Vegetarier häufiger an Zinkmangel leiden. Doch auch diese Personen-Gruppe muss keinen Zinkmangel erleiden, da es Käsesorten gibt, die größere Mengen an Zink enthalten.

 

Veganer können ihren Zinkhaushalt beeinflussen, indem Sie Weizenkeime und Hirse verwenden. Ebenfalls gut geeignet, einen Zinkmangel auszugleichen, sind getrocknete Linsen und auch Erbsen.

 

 

Wie kann man einen Zinkmangel feststellen?

 

Zum einen kann der Hausarzt im Zuge einer Blutuntersuchung, die Konzentration von Zink im Blut nachweisen. Wenn Sie nicht sofort einen Arztbesuch anstreben, könnten Sie vorab auch erst einmal zinkmangel-typische Symptome beobachten.

 

Diese machen sich wie folgt bemerkbar:

 

Haarausfall, Depressionen, brüchige Nägel oder Beeinträchtigung von Sinneswahrnehmungen.

 

Doch sollten Sie sich nicht ausschließlich auf die Beobachtung dieser Symptome verlassen, da diese auch andere Ursachen haben könnten. Sie können im Zusammenhang mit einem Zinkmangel stehen, müssen es aber nicht zwangsläufig sein. Eine hundertprozentige Diagnose liefert nur eine Blutuntersuchung.

 

 

 

Welche Konsequenzen sollten Sie nach der Diagnose „Zinkmangel“ ziehen?

 

Wenn ein Zinkmangel zweifelsfrei diagnostiziert ist, so muss darauf eine Reaktion folgen. Einem geringen Zinkmangel können Sie durch eine Ernährungsumstellung entgegenwirken. Bei einem akuten Mangel hingegen, ist die Behandlung durch Arzneimittel die bessere Lösung.

Allerdings sollte die Verwendung nur kurzzeitig für akute Fälle angewandt werden. Eine größere Menge an Zink sollten Sie in jedem Fall erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt zu sich nehmen.

 

Dauerhaft sollten Sie versuchen einen Zinkmangel durch eine Ernährungsumstellung auszugleichen. Sollten Sie bei der Dosierung unsicher sein, dann holen Sie sich immer zuerst ärztlichen Rat ein.

 

 

 

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